PRODUKTQUALITÄT UND -KONFORMITÄT

 

In einem immer anspruchsvolleren und wettbewerbsintensiveren globalen Markt sind die Qualität und die Einhaltung höchster internationaler Standards grundlegende und unverzichtbare Ziel für uns. Dies zeigt sich in unserem täglichen Engagement bei der Suche nach Spitzentechnologien, die es uns ermöglichen, unsere Kleidungsstücke zu testen und spezifische Zertifizierungen in Bezug auf Sicherheit, Langlebigkeit, Farbechtheit und Widerstandsfähigkeit der Kleidungsstücke zu erhalten, unverzichtbare Eigenschaften insbesondere für Arbeits- und Warnkleidung sowie für Handschuhe und Sicherheitsschuhe. Die Beachtung und Einhaltung der internationalen Normen ist eine Garantie für Transparenz und Vertrauen. Denn jede Zertifizierung ist das Ergebnis strenger Kontrollprozesse, die intern und in Zusammenarbeit mit zertifizierten Stellen durchgeführt werden, um innovative Lösungen unter Einhaltung der geltenden Vorschriften anbieten zu können.

 

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International anerkannte Zertifizierung für die nachhaltige Herstellung von Kleidungsstücken und Textilprodukten aus recycelten Materialien.

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Der wichtigste internationale Standard für die verantwortungsvolle und nachhaltige Entwicklung von Produkten aus Naturfasern aus biologischem Anbau, wie z. B. Baumwolle.

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Das weltweit größte Nachhaltigkeitsprogramm für Baumwolle mit dem Ziel, den Baumwollanbau immer nachhaltiger zu gestalten.

 
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International anerkannte Zertifizierung für die nachhaltige Herstellung von Kleidungsstücken und Textilprodukten aus mindestens 5 % recycelten Materialien.

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International anerkannte Zertifizierung für die nachhaltige Herstellung von Kleidungsstücken und Textilprodukten aus mindestens 5 % biologisch angebauten Rohstoffen.

 

 

PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG

Die Verordnung (EU) 2016/425 legt die Anforderungen an den Entwurf und die Herstellung von auf dem Markt bereitgestellten persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) fest und regelt den freien Verkehr innerhalb der Europäischen Union. Die CE-Kennzeichnung bescheinigt, dass das Produkt vom Hersteller bewertet wurde und die EU-Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Benutzer sowie den Umweltschutz erfüllt.
Das Vereinigte Königreich hat seine eigene Konformitätskennzeichnung (UKCA) eingeführt, aber auch die Anerkennung der CE-Kennzeichnung auf unbestimmte Zeit verlängert. Die Selbsterklärung der CE-Kennzeichnung gilt daher auch für die UKCA-Kennzeichnung. Ist dagegen eine verpflichtende Konformitätsbewertung durch benannte Stellen vorgeschrieben, so muss diese ausdrücklich auch für die UKCA-Kennzeichnung ausgestellt werden.
PSA wird laut folgender Tabelle in aufsteigende Risikokategorien eingeteilt.  

 
 
 

ARBEITSKLEIDUNG

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN EN ISO 13688

Die allgemeinen Anforderungen, die die Klassifizierung von Schutzkleidung regeln, sind in der Norm EN ISO 13688 enthalten. Diese Norm legt allgemeine Leistungsanforderungen an die Ergonomie, die Unschädlichkeit, die Größenbezeichnung, die Alterung, die Verträglichkeit und die Kennzeichnung von Schutzkleidung sowie an die Informationen, die der Hersteller mit der Schutzkleidung mitliefern muss, fest. Die Norm wird in Kombination mit anderen Normen, die Anforderungen an spezifische Leistungen enthalten, angewendet. Es folgt eine Auflistung der Piktogramme und der spezifischen Rechtsvorschriften.

 

HANDSCHUHE

ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN EN 21420

Die allgemeinen Anforderungen an Arbeitsschutzhandschuhe werden von der Norm EN 21420 festgelegt. Diese Norm legt die allgemeinen Anforderungen für Schutzhandschuhe zu Gestaltungsgrundsätzen, Handschuhkonfektionierung, Unschädlichkeit, Komfort und Leistungsvermögen, sowie die vom Hersteller vorzunehmende Kennzeichnung und vom Hersteller zu liefernden Informationen fest. Die Norm kann auch auf Stulpen zum Schutz des Unterarms oder des ganzen Arms angewandt werden. Einige eigens für Spezialanwendungen entworfene Handschuhe unterliegen anderen spezifischen Normen.

EN 388: SCHUTZ GEGEN MECHANISCHE RISIKEN

EN 407: SCHUTZ GEGEN THERMISCHE RISIKEN (HITZE UND FLAMMEN)
EN 12477: SCHUTZ FÜR SCHWEISSER
EN 511: SCHUTZ GEGEN KÄLTE
EN ISO 374: SCHUTZ VOR CHEMISCHEN GEFAHRSTOFFEN UND MIKROORGANISMEN

ANSI – ISEA 105-2016

Einige Handschuhe besitzen zusätzlich zu den Zertifizierungen in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) 2016/425 auch die Zertifizierung ANSI-ISEA. Das American National Standards Institute (ANSI), eine private gemeinnützige Organisation, und die International Safety Equipment Association (ISEA), der Wirtschaftsverband der Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung, legen gemeinsam die Industrienormen für die USA fest, die auch weltweit anerkannt werden. Die herangezogenen Prüfverfahren werden von der ASTM International (American Society for Testing and Materials International) festgelegt.

Wie bei der Zertifizierung der „Schnittfestigkeit EN ISO 13997“ der EU-Verordnung erfolgen die Prüfungen mittels Tomodynamometer - TDM Test. Gemessen wird jedoch nicht in Newton, sondern in Gramm. Sehen Sie dazu die anschließende Tabelle.
5.1.1: SCHNITTFESTIGKEIT (ASTM F2992-15)

Bei der Prüfung der Abriebfestigkeit wird gemessen, wie hoch der Widerstand des Handschuhs gegen Materialverlust beim Reiben auf einer rauen Fläche ist. Je höher die angegebene Zahl der Umdrehungen, desto höher ist die Abriebfestigkeit. Die Schleifscheiben weisen bei den Schutzstufen 0 bis 3 eine Vertikallast von 500 g auf, bei den Schutzstufen 4 bis 6 eine Last von 1000 g. 
5.1.4: ABRIEBFESTIGKEIT (ASTM D3389-10 - ASTM D3884-09)

 
 

SCHUHE ZUR UNFALLVERHÜTUNG

UNI EN ISO 20344 PRÜFMETHODIK UND ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN

Die Norm EN ISO 20344 legt die grundlegenden Anforderungen und gegebenenfalls die Prüfverfahren zur Überprüfung der Einhaltung dieser Anforderungen für Schuhe fest, die die Füße und Beine des Trägers vor vorhersehbaren Gefahren in verschiedenen Arbeitsbereichen schützen sollen. Die Norm kann nur in Verbindung mit den Normen EN ISO 20345, EN ISO 20346 und EN ISO 20347 verwendet werden, die die Anforderungen an Schuhe entsprechend den spezifischen Risikostufen festlegen.

KLASSIFIZIERUNG VON SCHUHEN
Typ I. Schuhe aus Leder und anderen Materialien, mit Ausnahme von Polymerprodukten.
Typ II. Schuhe, die vollständig aus Gummi oder vollständig aus Polymer bestehen, daher wasserdicht und für jene Personen bestimmt sind, die in Umgebungen mit Wasser, Schlamm oder Flüssigkeiten arbeiten müssen.

UNI EN ISO 20345
UNI EN ISO 20346
UNI EN ISO 20347
RUTSCHFESTIGKEIT DER SOHLE
ESD = ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG
ZUSÄTZLICHE KENNZEICHNUNGEN