PRODUKTQUALITÄT UND -KONFORMITÄT
In einem immer anspruchsvolleren und wettbewerbsintensiveren globalen Markt sind die Qualität und die Einhaltung höchster internationaler Standards grundlegende und unverzichtbare Ziel für uns. Dies zeigt sich in unserem täglichen Engagement bei der Suche nach Spitzentechnologien, die es uns ermöglichen, unsere Kleidungsstücke zu testen und spezifische Zertifizierungen in Bezug auf Sicherheit, Langlebigkeit, Farbechtheit und Widerstandsfähigkeit der Kleidungsstücke zu erhalten, unverzichtbare Eigenschaften insbesondere für Arbeits- und Warnkleidung sowie für Handschuhe und Sicherheitsschuhe. Die Beachtung und Einhaltung der internationalen Normen ist eine Garantie für Transparenz und Vertrauen. Denn jede Zertifizierung ist das Ergebnis strenger Kontrollprozesse, die intern und in Zusammenarbeit mit zertifizierten Stellen durchgeführt werden, um innovative Lösungen unter Einhaltung der geltenden Vorschriften anbieten zu können.
PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG
Die
Verordnung (EU) 2016/425 legt die Anforderungen an den Entwurf und
die Herstellung von auf dem Markt bereitgestellten persönlichen
Schutzausrüstungen (PSA) fest und regelt den freien Verkehr innerhalb der
Europäischen Union. Die CE-Kennzeichnung bescheinigt, dass das Produkt vom
Hersteller bewertet wurde und die EU-Anforderungen an die Sicherheit und den
Gesundheitsschutz der Benutzer sowie den Umweltschutz erfüllt.
Das Vereinigte Königreich hat seine eigene Konformitätskennzeichnung (UKCA)
eingeführt, aber auch die Anerkennung der CE-Kennzeichnung auf unbestimmte Zeit
verlängert. Die Selbsterklärung der CE-Kennzeichnung gilt daher auch für die
UKCA-Kennzeichnung. Ist dagegen eine verpflichtende Konformitätsbewertung durch
benannte Stellen vorgeschrieben, so muss diese ausdrücklich auch für die
UKCA-Kennzeichnung ausgestellt werden.
PSA wird laut folgender Tabelle in aufsteigende Risikokategorien eingeteilt.


ARBEITSKLEIDUNG
ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN EN ISO 13688
Die allgemeinen Anforderungen, die die Klassifizierung von Schutzkleidung regeln, sind in der Norm EN ISO 13688 enthalten. Diese Norm legt allgemeine Leistungsanforderungen an die Ergonomie, die Unschädlichkeit, die Größenbezeichnung, die Alterung, die Verträglichkeit und die Kennzeichnung von Schutzkleidung sowie an die Informationen, die der Hersteller mit der Schutzkleidung mitliefern muss, fest. Die Norm wird in Kombination mit anderen Normen, die Anforderungen an spezifische Leistungen enthalten, angewendet. Es folgt eine Auflistung der Piktogramme und der spezifischen Rechtsvorschriften.
HANDSCHUHE
ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN EN 21420
Die allgemeinen Anforderungen
an Arbeitsschutzhandschuhe werden von der Norm EN 21420 festgelegt. Diese Norm legt
die allgemeinen Anforderungen für Schutzhandschuhe zu
Gestaltungsgrundsätzen, Handschuhkonfektionierung, Unschädlichkeit, Komfort und
Leistungsvermögen, sowie die vom Hersteller vorzunehmende Kennzeichnung und vom
Hersteller zu liefernden Informationen fest. Die Norm kann auch auf Stulpen
zum Schutz des Unterarms oder des ganzen Arms angewandt werden. Einige eigens für Spezialanwendungen entworfene Handschuhe unterliegen
anderen spezifischen Normen.
EN 388: SCHUTZ GEGEN MECHANISCHE RISIKEN
EN 407: SCHUTZ GEGEN THERMISCHE RISIKEN (HITZE UND FLAMMEN)
EN 12477: SCHUTZ FÜR SCHWEISSER
EN 511: SCHUTZ GEGEN KÄLTE
EN ISO 374: SCHUTZ VOR CHEMISCHEN GEFAHRSTOFFEN UND
MIKROORGANISMEN
ANSI – ISEA 105-2016
Einige Handschuhe besitzen zusätzlich zu den
Zertifizierungen in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) 2016/425
auch die Zertifizierung ANSI-ISEA. Das
American National Standards Institute (ANSI), eine private
gemeinnützige Organisation, und die
International Safety Equipment Association (ISEA), der
Wirtschaftsverband der Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung, legen
gemeinsam die Industrienormen für die USA fest, die auch weltweit anerkannt
werden. Die herangezogenen Prüfverfahren werden von der
ASTM International (American Society for Testing and Materials International)
festgelegt.
Wie bei der Zertifizierung der
„Schnittfestigkeit EN ISO 13997“ der EU-Verordnung erfolgen die
Prüfungen mittels Tomodynamometer - TDM Test. Gemessen wird jedoch nicht in
Newton, sondern in Gramm. Sehen Sie dazu die anschließende Tabelle.
5.1.1: SCHNITTFESTIGKEIT (ASTM F2992-15)
Bei der Prüfung der Abriebfestigkeit wird gemessen,
wie hoch der Widerstand des Handschuhs gegen Materialverlust beim Reiben auf
einer rauen Fläche ist. Je höher die angegebene Zahl der Umdrehungen, desto
höher ist die Abriebfestigkeit. Die Schleifscheiben weisen bei den
Schutzstufen 0 bis 3 eine Vertikallast von 500 g auf, bei den
Schutzstufen 4 bis 6 eine Last von 1000 g.
5.1.4: ABRIEBFESTIGKEIT (ASTM D3389-10 - ASTM D3884-09)


SCHUHE ZUR UNFALLVERHÜTUNG
UNI EN ISO 20344 PRÜFMETHODIK UND ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN
Die Norm EN ISO 20344 legt die grundlegenden Anforderungen und gegebenenfalls die Prüfverfahren
zur Überprüfung der Einhaltung dieser Anforderungen für Schuhe fest, die die
Füße und Beine des Trägers vor vorhersehbaren Gefahren in verschiedenen
Arbeitsbereichen schützen sollen. Die Norm kann nur in Verbindung
mit den Normen EN ISO 20345, EN ISO 20346 und
EN ISO 20347 verwendet werden, die die Anforderungen an Schuhe
entsprechend den spezifischen Risikostufen festlegen.
KLASSIFIZIERUNG
VON SCHUHEN
Typ I. Schuhe aus
Leder und anderen Materialien, mit Ausnahme von Polymerprodukten.
Typ II. Schuhe, die vollständig aus Gummi oder vollständig aus
Polymer bestehen, daher wasserdicht und für jene Personen bestimmt sind, die in
Umgebungen mit Wasser, Schlamm oder Flüssigkeiten arbeiten müssen.
UNI EN ISO 20345
UNI EN ISO 20346
UNI EN ISO 20347
RUTSCHFESTIGKEIT DER SOHLE
ESD =
ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNG
ZUSÄTZLICHE
KENNZEICHNUNGEN





